Tsipras’ “strategy” is breathtakingly stupid

18. 05. 2012

[Deutschsprachige Version] Alexis Tsipras, leader of the the Greek “Syriza” party aiming to lead a government announced his attitude towards the European partners of Greece and his ideas how to lead the country. (See e.g. an article in The Wallstreet Journal).

Even if a government “suspended” payments completely as he suggests, public spending would still be far above public income. Thus: also he would have to go on with the “reforms” he now is rejecting as there is no other way to close the gap. What he tries is populism of the worst kind. » weiterlesen »

“Was bringt mir die EU?”

25. 03. 2012

Wie ich das liebe: Für eine Gruppe von Vertretern der Gewerkschaft der bayerischen Polizei sollte ich nach dem Willen des Veranstalters einen Vortrag halten unter diesem Titel. In den Augen einiger scheint die Europäische Union nur dann eine Daseinsberechtigung zu haben, wenn sie rundweg alle zu beglücken in der Lage ist und sich am besten in Euro und Cent messbar “auszahlt”. Dieses Denken ist weit verbreitet, selbst Informationsangebote von EU Institutionen scheinen dieser Logik zu folgen – oder wagen es nicht, sich ihr zu entziehen. » weiterlesen »

Wer zu spät kommt, muss sich anstrengen!

11. 03. 2012

Die europapolitischen Diskussionen der letzten zwei Jahrzehnte waren geprägt von der Frage, was man sich wünschen solle oder dürfe. Nicht wenige wollten zur Jahrtausendwende den Weg zu bundesstaatlichen Strukturen gehen. Die Absicht, über mehr Zusammenarbeit zu immer größerer europäischer Abhängigkeit zu kommen, wurde allerdings zum Bumerang: Im Irrglauben, so nationale Handlungsfähigkeit erhalten zu können, formierte sich Widerstand gegen das Vorhaben. Am Ende wurde ein durch Debatten über Begrifflichkeiten überdeckter faktischer Beinahe-Konsens in den für Nichtjuristen unlesbaren Text des Vertrags von Lissabon gegossen. » weiterlesen »

Civis Europaeus sum!

17. 02. 2012

„Civis Romanus sum“ soll der Apostel Paulus seinen Häschern entgegen geschleudert haben, als Sie ihn fesseln und auspeitschen wollten (Apostelgeschichte 22). Er sei Bürger Roms, ja: als Römer geboren! „Sofort ließen die, die ihn verhören sollten, von ihm ab. Und der Oberst erschrak, als er erfuhr, dass es ein Römer war, den er hatte fesseln lassen.“
In seinem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung nimmt Maximilian Steinbeis Bezug auf diese Geschichte, um das Verhältnis freier Bürger auch gegenüber staatlicher Autorität zu verdeutlichen. » weiterlesen »

Selbstgleichschaltung

25. 01. 2012

Wie war das genau, damals als im Zeichen eines Aufbruchs in vermeintlich bessere Zeiten alles in Bewegung geriet, als eine neue Ordnung alles überformte und umformte? Am 30. Januar 1933 erteilte Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler den Auftrag, eine Reichsregierung zu bilden – vermeintlich ein Akt der Einhegung der NSDAP durch Konservative. Außer dem Reichskanzler gab es unter den Ministern ganze zwei Nationalsozialisten. Und dennoch: Bis zu Hindenburgs Tod am 2. August 1934 war das Land ein anderes geworden. Der Reichstag: ausgeschaltet. Zivilgesellschaft, Kirchen, Länder, Medien: gleichgeschaltet. Und eine Volksabstimmung zur Vereinigung der Ämter des Reichskanzlers und des Reichspräsidenten war schon angesetzt. » weiterlesen »

Der Euro-Ausstieg ist möglich?

16. 01. 2012

Basierend auf intensiven Recherchen bei Experten verschiedenster Universitäten und Institute beschreibt Patrick Bernau in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung pünktlich zu Jahresbeginn ein Ausstiegsszenario aus dem Euro. Die wichtigste Mitteilung dabei: Aussteigen ist möglich.

Bernaus Beitrag legt überzeugend dar, was für eine Auflösung der Währungsunion wichtig wäre: Sie müsste plötzlich kommen. Sie müsste einvernehmlich beschlossen werden, um Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe zu vermeiden. Sie müsste begleitet werden von rigiden Grenzkontrollen. Unternehmen und Banken würden europaweit sehr viel Geld verlieren… >>Weiter bei: ‘The European Circle’

Zeiten der Krise – Stunde der Wahrheit

20. 10. 2011

Europa erlebt eine Krise in der ursprünglichen, der griechischen Bedeutung des Wortes: Eine instabile Situation in der sich der Lauf der Dinge, die grundsätzliche Richtung entscheiden wird.

Eine Menge, wenn nicht alles, scheint auf dem Spiel zu stehen. Und selbst wenn Populisten ihre Stunde gekommen sehen, bin ich dennoch überzeugt, dass das was wir erleben die europäische Idee nicht gefährden wird, wenn wir die anstehenden Probleme kreativ lösen und unseren Überzeugungen treu bleiben. » weiterlesen »

Raus aus dem Raumschiff Europa

07. 09. 2011

“Wie viel Kontakt besteht wirklich zwischen Europäern? Zu wenig, meint Frank Burgdörfer vom Verein Citizens of Europe. Im Interview spricht er über das enge europäische Milieu, nationale Denkschablonen und warum ausgerechnet kleine Städte für europapolitische Veranstaltungen geeigneter sein könnten als große Metropolen.”

Ein Interview, erschienen bei >>Café Babel

Zu Gast beim Frühcafé von tv.berlin

24. 08. 2011

Citizens of Europe ist ein politisch unabhängiges, nicht-staatliches und gemeinnütziges Netzwerk von Menschen, die Projekte jenseits nationaler Grenzen verwirklichen. Ihr Ziel ist es, eine aktive Zivilgesellschaft innerhalb Europas und eine allgemeine Wahrnehmung für gemeinsame europäische Belange zu schaffen. Frank Burgdörfer, Politologe, Ökonom und Vorsitzender von Citizens of Europe, erläuterte das Ganze im Frühcafé-Talk.”  

Diskussion über Demokratie in der EU

12. 07. 2011

Am 30. Juni war ich als Vorsitzender von Citizens of Europe zu einer Podiumsdiskussion des Jean Monnet Centre of Excellence zum Thema “Zwischen Lobbyismus und Bürgerbeteiligung – Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Partizipation in Europa nach dem Vertrag von Lissabon” eingeladen.

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